Aktuelles zur Coronakrise | 26.10.2020

Einzelne Sportgruppen dürfen nur noch aus maximal 10 Personen (9 Aktive und 1 Trainer) bestehen. Der Kontakt- und Wettkampfsport wird im Kreis Pinneberg ausgesetzt.

Lieber VfL´er und VfL´erinnen,

die Corona-Pandemie hat uns weiterhin voll im Griff und kommt derzeit leider mit steigenden Inzidenzzahlen zurück. Im Kreis Pinneberg ist der kritische Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner erreicht, sodass in einer Allgemeinverfügung des Kreises auch massive Einschränkungen für den Sport angekündigt sind.

So dürfen ab Montag, dem 26.10.2020, die einzelnen Sportgruppen nur noch aus maximal 10 Personen (9 Aktive und 1 Trainer) bestehen. Der Kontakt- und Wettkampfsport wird im Kreis Pinneberg ausgesetzt. Diese Regelung soll zunächst bis zum 01.11.2020 gelten. Bei dem aktuellen Infektionsgeschehen ist allerdings davon auszugehen, dass diese verlängert oder sogar noch verschärft wird.

Dies hat natürlich massive Auswirkungen auf das Sportangebot des VfL Pinneberg. Sowohl im VfL-Sportzentrum am Fahltskamp, als auch in den städtischen Sporthallen und auf den Plätzen wird es zu erheblichen Einschränkungen kommen.

Wir müssen jetzt zunächst abwarten, welche Regelungen die Stadt Pinneberg als Eigentümerin der Sporthallen und –plätze erlassen wird. Sobald uns hier entsprechende Regelungen vorliegen, werden wir unsere Abteilungen, Fachbereiche und Mitarbeiter:innen entsprechend informieren.

Für das VfL-Sportzentrum am Fahltskamp haben wir bereits ein umfangreiches Hygienekonzept vorliegen. Jetzt wird es noch wichtiger werden, dass wir alle konsequent und diszipliniert die bekannten Abstands- und Hygienereglungen einhalten. Dazu kommt jetzt im Herbst und Winter das regelmäßige Durchlüften der Sporträume.

Corona Update Kreissportverband Pinneberg

vlnr: Uwe Hönke (VfL Pinneberg), Dennis Bluhm (Möllner SV), Barbara Ostmeier (CDU, MdL) und Christof Rapelius (Kieler MTV)

21.10.2020

Holsteiner Runde im Dialog

Die Arbeitsgemeinschaft der Großsportvereine traf sich zu einem Gedankenaustausch mit Barbara Ostmeier

In diesen unruhigen Zeiten, in denen der organisierte Sport vor völlig neuen Herausforderungen und einer unsicheren Zukunft steht, ist ein offener und transparenter Meinungsaustausch wichtig. Aus diesem Grund hat der Vorstand der Holsteiner, die Arbeits- und Interessengemeinschaft der Großsportvereine in Schleswig-Holstein, den direkten Draht zur Landespolitik gesucht. „Wir wollen mit den Sportpolitischen Sprechern und Sprecherinnen in den direkten Dialog treten, um ihnen die besondere Lage der Großvereine in Zeiten der Corona-Pandemie darzulegen“ meint Uwe Hönke, Sprecher des Vorstandes der Holsteiner Runde.

Den Auftakt bildete ein Gespräch mit Barbara Ostmeier (CDU), an dem neben dem Pinneberger Uwe Hönke auch Christof Rapelius (Kieler MTV) und Dennis Bluhm vom Möllner SV teilnahm.

Kernpunkte dieses offenen und konstruktiven Austausches waren die Soforthilfe des Landes für die Sportvereine, der Sportentwicklungsplan „Sportland Schleswig-Holstein“, Netzwerke im Sport und die neuesten Entwicklungen zum Thema eSports.

Die Vertreter der Holsteiner Runde wiesen auf die besondere Lage der Großvereine in der Corona-Pandemie hin. So sei es zwar gelungen, die Quote der Austritte deutlich geringer als befürchtet zu halten, es können jedoch kaum Neueintritte generiert werden. Hier geraten die großen Sportvereine, die aufgrund von Investitionen, vereinseigenen Sportanlagen und hauptamtlichen Personal hohe Fixkosten haben, schnell in eine finanzielle Schieflage. Hinzu kommt, dass die Einnahmen aus Kursen und Rehabilitationssport fast gänzlich zum Erliegen gekommen sind. Die Holsteiner Runde spricht sich daher für eine weitere finanzielle Hilfe des gemeinwohlorientierten Sports aus. Ostmeier forderte die Vereine auf, die Bedarfe genau zu benennen und konkret darzulegen.

Der Sportentwicklungsplan „Sportland Schleswig-Holstein“ ist von der Holsteiner Runde sehr positiv aufgenommen worden. Viele Vertreterinnen und Vertreter von Holsteiner Runde-Vereinen haben in den Arbeitsgruppen mitgewirkt. Jetzt gilt es, den vorgelegten Plan und seine Handlungsempfehlungen mit Leben zu füllen und ihm ein „Corona-Update“ zu verschaffen, da sich viele Grundlagen, auf die der Sportentwicklungsplan aufgebaut ist, von heute auf morgen verändert haben. Die CDU-Politikerin versprach, diesen Gedanken weiterzuverfolgen. Sie wünscht sich die Unterstützung der Holsteiner Runde bei der Umsetzung der Idee, Schleswig-Holstein zum Sportland zu machen.

Beide Seiten zeigten sich am Ende des zweistündigen Gedankenaustauschs sehr zufrieden und wollen den direkten Dialog fortsetzen.

Jana Glindmeyer, Vorsitzende der Sportjugend bei der Übergabe des Bronzenen Stern des Sports 2020.

Die Ehrung erfolgte durch das Vorstandsmitglieder der VR Bank in Holstein, Uwe Augustin (links) und dem Vorsitzenden des Kreissportverbandes Pinneberg, Sönke-Peter Hansen.

21.10.2020

VfL Pinneberg gewinnt Bronzenen Stern des Sports 2020

Die Sportjugend im VfL Pinneberg hatte sich mit ihrem Kinderschutz-Comic „Stopp! Nicht mit mir!“ beworben und konnte die Jury voll und ganz überzeugen. Jugendwartin und Kinderschutzbeauftragte Jana Glindmeyer nahm als Vertreterin des Vereins an der Siegerehrung statt, die aufgrund der Corona-Pandemie nur in einem eingeschränkten Rahmen durchgeführt und per LiveStream im Netz übertragen wurde.

Die Aufzeichnung der Siegerehrung kann auf der Seite der VR Bank in Holstein unter www.vrbank-in-holstein.de/sterne nochmal angeschaut werden.

Als Sieger auf Kreisebene nimmt der VfL Pinneberg jetzt am Finale auf Landesebene teil.

30.09.2020
28.09.2020

Am 25. September 2020 haben unsere Kleinsten ihre erste Gurtprüfung erfolgreich abgelegt

Wir gratulieren Niyaesh, Hinata, Mia Leonie, Corinna, Eva, Karen, Karina, Lilly, Zoe Ruby, Aurelius Lares, Sham, Abdulhai, Lio, Beyza
zum 9. Kyu

27.09.2020

Am 25. September 2020 haben unsere Kleinsten ihre erste Gurtprüfung erfolgreich abgelegt

Wir gratulieren Niyaesh, Hinata, Mia Leonie, Corinna, Eva, Karen, Karina, Lilly, Zoe Ruby, Aurelius Lares, Sham, Abdulhai, Lio, Beyza
zum 9. Kyu

Nicis und Mikes Herz schlägt für den VfL Pinneberg.

09.09.2020

Herzenssache!

Eines hat die Corona Pandemie bewiesen:

Das Herz vieler Pinneberger schlägt für den VfL! Als Mitte März der Lockdown ausgesprochen wurde und das komplette Sportangebot des Vereins zum Erliegen kam, blieb die befürchtete Austrittswelle aus und der weit überwiegende Teil unserer Mitglieder blieb dem Verein treu. Der VfL Pinneberg wurde zur Herzensangelegenheit!
Ab sofort können das jetzt auch alle VfL´er und VfL´erinnen mit dem neuen „Herzschlag T-Shirt“ allen zeigen. Die Shirts gibt es natürlich in rot und blau, und zudem in schwarz. Auf der Brust wird sinnbildlich dargestellt, wie das Herz für den VfL Pinneberg schlägt und im Nacken ist der Hashtag #nurderVfL! eingefasst. Dank des Entgegenkommens unseres Ausstatters ERIMA und unseres Sportartikelpartners Nord-Sport können wir diese tollen Shirts inkl. der aufwendigen Aufdrucke zum Selbstkostenpreis von 12 € anbieten, und zwar als Einheitspreis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene! Die Shirts sind im VfL-Sportzentrum am Fahltskamp erhältlich.

Aktuelles zur Coronakrise | 02.09.2020

Liebe VfL´er*innen,

auf der Grundlage der aktuellen Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Stadt Pinneberg nun die Regelungen für den Vereinssport in den Sporthallen und auf den Sportplätzen aktualisiert.

Ab sofort

  • sind die Umkleidekabinen und Duschen wieder geöffnet;
  • darf je ein Elternteil (bzw. eine Aufsichtsperson eines Haushaltes) ein/n minderjährige/n Sportler*in begleiten;
  • ist der Wettkampfsport in voller Mannschaftsstärke und ohne Abstandsregelungen möglich.

Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport und auch das allgemeine Kindertraining, das nicht gezielt auf einen Wettkampf ausgerichtet ist, sind weiterhin nur mit Abstand und mit einer Gruppengröße von zehn Teilnehmer*innen möglich.

In der „Sendung mit der Maus“ würden sie jetzt sagen: „Klingt komisch – is´ aber so!“  -  Tatsächlich können auch wir die in der Landesverordnung stehenden Regelung, dass z.B. Fußball und Handball wieder in voller Mannschaftsstärke und mit Körperkontakt trainieren darf, die Yoga- oder Gymnastikgruppe aber weiterhin Abstand halten muss und keinen Körperkontakt haben darf,  nicht verstehen. Aber, solange diese Regelung so in der Verordnung steht, müssen wir uns auch danach richten….

Für die Durchführung des Wettkampfsports inkl. dem vorbereitenden Training ist das Vorliegen eines Hygienekonzepts je Sportart zwingend erforderlich!

Von den meisten Sportarten liegen mir entsprechende Konzepte vor, alle anderen bitte ich darum, mit das Konzept kurzfristig nachzureichen, wenn ihr denn in den Wettkampfsport einsteigen wollt.

Es ist also wieder vieles möglich, dennoch möchten wir hier noch ein paar Appelle loswerden:

  • Verzichtet bitte weiterhin auf die üblichen Rituale wie Abklatschen, Mannschaftskreis oder überschwängliches Jubeln.
  • Kommt möglichst in Sportkleidung und duscht anschließend zu Hause.
  • Nehmt Rücksicht und tragt beim Betreten und Verlassen eurer Sportstätte immer eine Alltagsmaske. Denkt daran, dass ihr Vorbilder für die Kinder seid!

Unter den jeweiligen Links zum Download sind die aktuellen Regelungen der Stadt Pinneberg für die Sporthallen und –plätze sowie die entsprechenden Vorgaben des Vorstands. Diese sind bindend und zwingend einzuhalten.

Beste Grüße
Uwe

#nurderVfL!

Aktuelles zur Coronakrise | 18.08.2020

Trainings, Spiel- und Wettkampfbetrieb wieder möglich

Nach telefonischer Rücksprache mit Herrn Koch, dem Leiter des Fachbereiches Bildung, Kultur und Sport der Stadt Pinneberg, können wir die Regelungen der neuen Verordnung ab 19.08.2020 in Pinneberg umsetzen!

Das bedeutet, dass alle Gruppen und Mannschaften in Wettkampfstärke trainieren und auch Wettkämpfe und Spiele durchführen können!

Einziger Wermutstropfen: Vorläufig stehen die Umkleidekabinen und Duschen noch nicht zur Verfügung!

Hier werden wir zeitnah mit der Stadt Pinneberg entsprechende Regelungen treffen und die Stadt wird dann aktualisierte Regelungen für den Hallen- und Außensport erlassen.

Bis dahin, ist ab dem 19. August 2020 die aktuelle Landesverordnung mit den entsprechenden Regelungen im § 11 bindend.

Hier der Link zur aktuelle Verordnung:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200810_LF_Corona-Bekaempfungsverordnung.html

Trainerin Ulrike mit Michaela, Sahra, Satomi und Daniela

06.08.2020

... und dann kam Corona

Am 16. Januar 2020 ging es los. Das Kurzprogramm „Newcomer-Kurs für alle über 30“ der Karate-Sparte im VfL Pinneberg hat begonnen.

Für die folgenden acht Wochen trafen sich die vier Frauen um 19:30h mit ihrer Trainerin in der Jupp-Becker-Halle, um in die Vielseitigkeit des Karate hinein zu schnuppern. Alle haben schnell gesehen, dass Karate keine Frage des Alters oder der Fitness sondern der Motivation ist. Und motiviert waren die Schülerinnen ab der ersten Minute.

Es sollten tolle acht Wochen werden und alle waren sich einig, dass danach nicht Schluss sein sollte. Der Kurs endete offiziell am 05. März. Doch am 12.März ging es gleich weiter. Das Ziel bald eine Stufe weiter zu kommen und mit einem farbigen Gürtel weiter zu trainieren, war bei allen ganz klar.

Drei der vier Newcomer traten voller Tatendrang in den Verein ein…

… doch wir erinnern uns alle daran, was dann kam…

Ab Mitte März hieß es plötzlich „Kurs entfallen wg. Corona“. Was für ein Mist …

Keiner wusste wie lange dieser „Ausnahmezustand“  dauern würde und wie und wann Training überhaupt wieder stattfinden könne.

Gerade für hochmotivierte Anfänger, die gerade dabei waren sich in einer neuen Sportart zu finden, eine ganz doofe Situation.

Also haben wir versucht das Training „online“ aufrechtzuhalten. Wöchentlich gab es einen Trainingsplan per WhatsApp außerdem Videos und Anleitungen von Karategrößen aus Deutschland und der Welt.

Letztlich mussten wir aber alle feststellen, das alles ersetzt kein Training in der Gemeinschaft mit direktem Kontakt zwischen Lehrer und Schülern.

Somit waren wir froh, dass wir Ende Mai mit einem Outdoor-Training wieder losgehen konnten.

Die Schülerinnen dachten, sie hätten in der Corona Zwangspause alles wieder vergessen. Doch dem war definitiv nicht so! Alle waren recht schnell wieder „im Stoff“ auch wenn die neue Umgebung etwas gewöhnungsbedürftig war. In der Halle trainiert es sich einfach anders als draußen.

Aber egal, wichtig war, dass wir endlich weiter machen konnten.

Den einen oder anderen „Tiefschlag“ mussten wir dennoch hinnehmen, da uns das Wetter nicht immer ganz fair in der Hände gespielt hat. Aber auch das haben wir geschluckt.

 

Der größte Erfolg kam dann Ende Juli.

Die Schülerinnen sollten ihre ersten Kyu-Prüfungen ablegen. Die Aufregung war allen sichtlich ins Gesicht geschrieben, doch das Prüfungsprogramm saß und alle haben eine tolle Prüfung abgelegt.

Zu diesem Erfolg unter so schweren Bedingungen ziehen wir unseren Hut und gratulieren den neu gebackenen Gelbgurten auch auf diesem Weg noch einmal.

 

Wir freuen uns Euch ab sofort in den anderen Kursen der Karate-Sparte wieder zu sehen. Macht weiter so.