Stellungnahme des Vorstands des VfL Pinneberg zum Bericht „Corona und Kunstrasen-Ärger beim VfL: Derby gegen HR fällt aus“ im Pinneberger Tageblatt vom 04.02.2022
- 07.02.2022
In dem Bericht des Pinneberger Tageblatts wurde der Eindruck vermittelt, dass auf dem neuen Kunstrasenplatz des VfL Pinneberg wegen Glätte und Unfallgefahr kein Spielbetrieb möglich sei und deshalb das Landesliga-Derby gegen die SV Halstenbek-Rellingen nicht stattfinden kann.
Hierzu stellen wir fest, dass der Grund für die Absage in der Vielzahl von Corona-Erkrankungen im Kader unserer Mannschaft zu finden ist und der Hamburger Fußball-Verband daraufhin das Spiel abgesetzt hat. Wir wünschen allen betroffenen Spielern von Herzen alles Gute und eine schnelle Genesung.
Die weiter in dem Artikel kolportierte Darstellung, dass der Platz für den Hockeysport konzipiert und für Fußballer:innen zu rutschig sei, entspricht nicht der Wahrheit. Richtig ist, dass hier ein Belag gewählt wurde, der sowohl für den Hockey- wie auch für den Fußballsport geeignet ist. Wie bei jedem Kompromiss mussten die beteiligten Abteilungen Abstriche machen, damit der Platz nicht nur einseitig nutzbar ist. Im Ergebnis profitieren die beiden VfL-Abteilungen extrem vom dem neuen Platz: Hockey konnte seine Mitgliedschaften auf 200 und Fußball sogar auf knapp 650 ausbauen – über 130 neue Vereinsmitgliedschaften in Zeiten einer Pandemie!
Insbesondere der Kinder- und Jugendbereich profitiert in beiden Abteilungen von dem neuen Kunstrasenplatz. Hinzu kommen die Schüler:innen der Johannes-Brahms-Schule, die das „Stadion II“ ebenfalls mit Begeisterung nutzen.
Wer die langjährigen Diskussionen um einen Kunstrasenplatz verfolgt hat, weiß, dass zunächst von einem reinen Hockey-Kunstrasen die Rede war. Im Rahmen der Diskussionen der Sportentwicklungsplanung für Pinneberg ist ein gemeinsamer Belag für beide Sportarten in den Fokus gerückt und schließlich auch realisiert worden. Wie bereits beschrieben mussten Hockey und Fußball dabei gewisse Abstriche akzeptieren. Dies wurde vereinsseitig immer offen kommuniziert.
Anstelle eines Prestigeplatzes für Wenige hat der VfL Pinneberg einen Kunstrasenplatz gebaut, der ganzjährig von Vielen genutzt werden kann. Vor dem Hintergrund von Effizienz und Nachhaltigkeit ist der Kunstrasenplatz im Pinneberger Fahlt angesichts der Flächenknappheit in Pinneberg schon jetzt eine absolute Erfolgsgeschichte.
Pinneberg, 07.02.2022
Der Vorstand
Uwe Hönke
Vorstand | Geschäftsführung







