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VfL Volleyball bleibt ungeschlagen – Lüneburg kann kommen

Mit Siegen über den Warnemünder SV (3:2) und dem PSV Neustrelitz (3:1) holen die VfL Volleyballer den nächsten Pokal nach Pinneberg und stehen im Achtelfinale des DVV-Pokals.

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‚Wahnsinn.’ Viel mehr konnte Coach Daniel Prade nach dem Halbfinale gegen Warnemünde nicht von sich geben. Was war passiert? Fünf Sätze Volleyball auf allerhöchstem Niveau, garniert mit einer Schlussphase, die das Wort Spannung neu definierte. 25:23 im Tie-Break. Etliche abgewehrte und vergebene Matchbälle. Bei 12:14 für den WSV hatten die meisten das Spiel schon abgeschrieben. „Wir waren klinisch tot“, beschrieb Kapitän Tanner den Zustand. Zu stark präsentierte sich der Warnemünder Hauptangreifer Ephraim Förster, zu unglücklich agierten der VfL aus seinen Punktchancen heraus. Man könnte es Glück nennen, dass eben dieser Förster den zweiten Matchball Zentimeter neben die Linie setzte. Man könnte es dem Zufall danken, dass die Warnemünder Angriffe in der Folge immer wieder einen Pinneberger Abwehrspieler fanden. Tanner hat seine eigene Theorie: „Das ist dieser unbedingte Glaube an uns selbst. Da hat keiner Angst vor dem Verlieren. Nur Bock aufs Gewinnen.“ Mit einer gehörigen Portion Charakter drehte der VfL so das verlorengeglaubte Spiel. Spektakuläre Abwehraktionen auf beiden Seiten verzückten das Publikum, es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Als der letzte Angriff des Gegners dann nur die großen Hände von Mittelblocker Janosch Maas traf und der Ball zu Boden fiel, brachen alle Dämme. Wie kleine Kinder tanzten die hochgewachsenen VfL-Männer im Kreis.

„Das Schöne an diesem Sieg: Da hat wirklich jeder einen Teil zu beigetragen. Wenn wir so als Mannschaft auftreten, dass da jede Schwächephase eines Einzelnen durch das Kollektiv korrigiert wird, sind wir ganz schwer zu schlagen“ beschrieb Außenangreifer Lars Lydorf den Zusammenhalt in der Mannschaft.

Nach diesem emotionalen Höllenritt galt es, sich direkt auf das Endspiel vorzubereiten. „Das war schwierig für die Jungs, sich nach diesem gefühlten Finale wieder zu fokussieren“ sagte Trainer Prade. So brauchte der VfL-Motor gegen den PSV Neustrelitz auch einiges an Starthilfe. Der erste Satz wurde eher aufgrund mangelnder Konsequenz des Gegners als durch die eigene Leistung gewonnen. Im zweiten Satz brachte die Einwechslung von Zuspieler Max Voigt die nötige Stabilität und die Pinneberger spielten ihren Stiefel souverän runter. Der obligatorische Hänger im dritten Satz war ein Schönheitsfehler, der nicht weiter störte. Nach 9 gespielten Sätzen sorgte Mittelblocker Peter Hoffmann dann für den entscheidenden Punkt und der VfL Pinneberg durfte einen weiteren Pokal in die Höhe stemmen.

Die Belohnung: am 26.10. kommt hoher Besuch ins beschauliche Pinneberg. Der Erstligist SVG Lüneburg gibt sich die Ehre und bringt ein wenig internationales Flair in die Provinz. Die mit unzähligen ausländischen Top-Stars gespickte Mannschaft ist eine der besten Volleyball Mannschaften Deutschlands – und neue Heimat von VfL Spross Florian Krage. Sportfans sollten sich diesen Mittwoch also freihalten und rot im Kalender anstreichen.

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