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Integration durch Sport

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Was ist "Integration durch Sport"?
Das Programm Integration durch Sport steht seit 1990 bundesweit für die Bemühungen des organisierten Sports in den Landessportbünden und Sportjugend-Organisationen, deutsche Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie deren Familienangehörige in Sportvereine zu begleiten.
Das Programm, das bis 2001 als Projekt Sport mit Aussiedlern bezeichnet wurde, wurde von dem damaligen DSB Präsidenten Hans Hansen und der Bundesregierung 1989 ins Leben gerufen.

Seit 2001 können über die ortsgebundenen Projekte auch andere Migrantinnen und Migranten erreicht werden, weil das Bundesinnenministerium dem Deutschen Sportbund und seinen Mitgliedsorganisationen mehr Finanzmittel zur Verfügung stellt.
Das Bundesprogramm des DSB erreichen sie über die Seite www.integration-durch-sport.de.


 button_sttzpunkverein_2010Mit Hilfe der Stützpunktvereine werden die Menschen, die überwiegend aus den früheren GUS-Staaten aus Osteuropa und Kasachstan nach Deutschland wieder zurückkehren, in die Gemeinschaft integriert.

Ihnen zu Hilfe kommen sogenannte Starthelferinnen und Starthelfer. Die meist russisch sprechenden ProjektmitarbeiterInnen sind Sportpädagogen/innen, die vor allem Jugendliche in Gruppen betreuen und in die Sportvereine begleiten. In Schleswig-Holstein gibt es zur Zeit 40 Stützpunktvereine und 11 Starthelfer/innen. Die am häufigsten ausgeübten Sportarten in den Vereinen sind Boxen, Volleyball, Inline-Hockey und Ringen bzw. Sambo.

Alle Sportvereine können zudem das Sportmobil, die Hüpfburg und die Soccer-Anlage des Programms für Vereins- und Spielfeste leihen, sofern es sich um die Integration von Spätaussiedlern und Migranten handelt. Neben diesen Begegnungsfesten veranstalten die Vereine ein- und mehrtägige Ferienfreizeiten, die das Zusammengehörigkeitsgefühl insbesondere von Kindern sehr erfolgreich unterstützen.lsv-logo Schon manche sehr langlebige Freundschaft zwischen Einheimischen und Migranten ist über eine Freizeit entstanden.

Neben den integrativen Ansätzen verfolgt das Programm seit 2001 auch explizit gewaltpräventive. So werden Selbstverteidigungskurse für Mädchen oder Seminare zur "Streitkultur" zusammen mit der Sportjugend organisiert und durchgeführt. Sportnächte, die wir in Zusammenarbeit mit Kreissportverbänden und Sportvereinen organisieren, dienen der Prävention vor jugendspezifischen Auseinandersetzungen.