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Karate ab 14 und Erwachsene

Ein Sport für Körper und Geist

Rein körperlich gesehen ist Karate eine Kampfkunst, bei der man lernt, Angriffe mit Tritten, Schlägen und Stößen wirkungsvoll abzuwehren, gleichzeitig aber auch auszuteilen. Die originelle Idee, die dem Karate erst zum Durchbruch als Breitensport verhalf, war bei gleichwohl äußerst kraftvoll ausgeführten Techniken im Training und im Wettkampf auf TrefferWIRKUNG zu verzichten.

Um den Gegner im Training, vor allem aber auch im freien Wettkampf, nicht zu verletzen, ist eine Schulung auf äußerste Körperbeherrschung, Präzision und Exaktheit der Techniken zwingend. Dieses Training ermöglicht es dem Karateka gleichzeitig, in einem möglichen Ernstfall den Angreifer sicher und kraftvoll dort zu treffen, wo er will.

Diese Körperbeherrschung und das „Auge“ für Situationen, Abstände und Lücken in der gegnerischen Deckung wird im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut.

Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags.

Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

Eine moderne Form der Selbstverteidigung

Viele Karateka üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Und tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Selbstverteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich auch sinnvoll verteidigen. Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere für Frauen und ältere Menschen interessant.

Ein Sport für uns alle

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Karate im Jahr 2003 zum gesundheitsfördernden Sport erklärt.

Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung – Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites, sportliches Betätigungsfeld.

Karate ist nicht nur spannend für Alt und Jung. Durch die Vielseitigkeit fördert Karate die Gesundheit und das Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden.

Seit einigen Jahren gibt es auch im VfL zu Jahresbeginn (rechtzeitig für die guten Vorsätze) Anfängerkurse, die den Einstieg leicht machen. Dort haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die ersten Karate-Techniken unter fast individueller Betreuung zu lernen. Im Anschluss daran werden die „Einsteiger“  – von erfahrenen Karateka angeleitet – schrittweise in das „normale“ Karate-Training integriert.

Ist das ein Angebot? Also vorbeikommen, gern jemanden mitbringen und mit Karate beginnen.

Auch aus finanzieller Sicht ist Karate ein Sport für alle, denn für das Training benötigt man lediglich einen Karateanzug (Karate-Gi). Je nach Qualität zahlen Sie dafür zwischen 30 und 150 Euro. Für den Anfang reicht bereits ein normaler Trainingsanzug aus.

Die Vereinsbeiträge des VfL liegen deutlich unter den Mitgliedsgebühren kommerzieller Karateschulen, außerdem gewährt der VfL ein kostenloses Probetraining, so dass man sich in aller Ruhe entscheiden kann.

Informationen und Voranmeldung:

Catherine Andresen
Tel.: 04101-69850

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