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Deutsche Freiwassermeisterschaften: Müller und Krasniqi trotz Schwierigkeiten im Rennen zufrieden

Jasmin Müller und Fjolla Krasniqi (von links) hatten entgegen ihren Erwartungen im Freiwasser Probleme

Jasmin Müller und Fjolla Krasniqi (von links) hatten entgegen ihren Erwartungen im Freiwasser Probleme

Vergangenes Wochenende starteten Jasmin Müller und Fjolla Krasniqi bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften in Hamburg-Allermöhe, während der Rest der SG bei den SHSV Sprint- und Staffelmeisterschaften dabei war. Bei strahlendem Sonnenschein, heißen Temperaturen von 28 Grad Celsius und angenehmer Wassertemperatur waren die Bedingungen mehr als gut für die zwei Freiwasserschwimmerinnen. Die seit erst einem halben Jahr wieder aktive Jasmin ging die 5 Kilometer an. Zu Beginn war sie noch in einer Gruppe von mehreren Schwimmerinnen unterwegs, bis sie die Kräfte in der zweiten Runde langsam verließen. So kam sie alleine ins Ziel geschwommen. Sie schlug in einer Zeit von 1h 23:40,54 an und wurde 15. im Jahrgang. Die Grundlage war doch noch nicht so wie sie sich das vorgestellt hatte. Trotz Schmerzen und Erschöpfung war sie jedoch sichtlich zufrieden mit ihrer Leistung. Sie plant bereits ihren nächsten Start beim Norderstedter Langstreckenschwimmen nach den Ferien.
Ebenfalls motiviert ging Fjolla ins Wasser, weshalb sie wahrscheinlich auch ein wenig zu zügig anging. War sie anfangs noch in einer Spitzengruppe von 5 Schwimmerinnen, stellten sich nach einer Runde (1,25 Kilometer) Schmerzen in der Schulter ein und sie musste immer mehr abreißen lassen. Am Ende schwamm sie alleine gegen die Uhr, war jedoch überrascht von der unerwarteten Zeit (1h 10:12,43). Sie erreichte Platz 8 in ihrer Altersklasse. Nach dem Rennen war nicht klar, ob sie überhaupt die 10 Kilometer am Sonntag antreten würde. Sie entschied sich dafür. Nach einer Runde traten die Schulterschmerzen erneut auf und Fjolla musste kämpfen. In der 5. Runde sah man, dass sie kurz vorm Aufgeben war. Nach dem Rennen erklärt sie: „Jeder Armzug tat schrecklich weh, aber da ich mehr als die Hälfte der Strecke geschafft hatte, wollte ich das Rennen auch beenden.“ Ihr bisher zweites 10 Kilometer Rennen beendet sie als 8. In der Juniorenwertung in nicht ganz zufriedenstellenden 2h 30:31,53.
Am Ende konnten beide Schwimmerinnen genau sagen, worin ihre Probleme lagen: „Die Vorbereitung war nicht optimal gelaufen. Zuwenig überlange Strecken und kein Training auf einer 50 Meter Bahn.“
Am Sonntag ging Jasmin in Lübeck an den Start. Immer noch hart vom Freiwasser, lief es auch nicht ganz rund, was aber auch an den tropischen Temperaturen in der Schwimmhalle gelegen haben könnte. Im Mehrkampf gelang es keinem auf die vorderen Plätze zu schwimmen. Die Damen-Staffeln hatten dazu zweimal Pech. Nicht in Topform und nicht in der üblichen Besetzung mussten sie sich gleich zweimal mit Platz 4 zufrieden geben. Die Nachwuchskräfte der Jungen (Jahrgang 2004 bis 2001) dagegen sicherten sich den Titel über die vier mal 100 Meter Lagen.
Diesen Wettkampf vorzubereiten ist nicht immer ganz leicht. Er liegt nach den Abschlussprüfungen und weit nach allen anderen großen Meisterschaften. Da ist es schwer noch mal die Motivation für die Sprintstrecken aufzubringen.
Wir wünschen allen Aktiven erholsame und sonnige Ferien, damit sie wieder gestärkt in die nächste Saison starten können.

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