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Der VfL hat in Hamburg die Volleyball-Hosen an

Der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze. Dieses Jahr schien der erste und einzige Paragraph zu sein: Niemand gewinnt einen Satz gegen die Volleyballer vom VfL Pinneberg.

Zwölf Herren-Mannschaften aus allen Ligen kamen am Samstag in verschiedenen Hallen zusammen, um die Halbfinalpaarungen für Sonntag zu ermitteln.

Als klarer Favorit in einer Vorrundengruppe mit dem Eimsbütteler TV 2 (Verbandsliga) und dem Oststeinbeker SV 3 (Landesliga) gab sich der VfL keine Blöße. Mit zwei ungefährdeten 3:0 Siegen erledigten die gestandenen 3.Liga Volleyballer die Pflichtaufgaben, ohne dabei sonderlich zu glänzen.

„Es ist immer schwer gegen unterklassige Mannschaften durchgehend den Fokus haben. Das haben wir heute wieder gemerkt“ sagte der neue Kapitän Sebastian Tanner.

Am Sonntag wartete dann mit der Regionalliga Truppe vom Niendorfer TSV ein etwas dickerer Brocken. Die Mannschaft von der Kollau spielte letztes Jahr noch in der 3.Liga und startet nun eine Liga tiefer einen Neuanfang. Am vergangenen Montag war der VfL Pinneberg beim NTSV bereits zum Testspiel zu Gast und tat sich erstaunlich schwer. „Wir wussten, was uns erwartet: Leidenschaftliche Niendorfer, die keinen Punkt kampflos hergeben“ beschrieb Coach Daniel Prade die Herausforderung.

Am Ende stand ein auf dem Papier deutliches 3:0. Das täuschte aber nicht über die fehlende Disziplin im Block- und Abwehrverhalten hinweg. „Da müssen wir im Finale gedankenschneller sein. Gegen gleichwertige Mannschaften können wir uns das nicht erlauben“ übte sich Libero Christian Rieck in der langen Pause zwischen Halbfinale und Finale in Selbstkritik.

Das zweite Halbfinale des Tages gewannen die sogenannten Pirates aus Oststeinbek gegen den 3.Liga Aufsteiger Eimsbütteler TV.

So war das Endspiel dann ein echter Klassiker: Seit Jahren konkurrieren der VfL und der OSV um die Vorherrschaft in Volleyball-Hamburg.

Einem spannenden und hochklassigem Finale stand also nichts mehr im Weg. Doch die Pinneberger fanden vom ersten Aufschlag an zu ihrer Stärke in Block und Abwehr und dominierten die Begegnung. Die mit etlichen Neuzugängen gespickten Oststeinbeker kamen nie wirklich ins Spiel. Libero Christian Rieck ließ Worten Taten folgen und brachte die wenigen Zuschauer mit spektakulären Abweraktionen zum Jubeln. Diagonalangreifer Lars Rückeborn erlebte seinen 8. Frühling und zeigte mal wieder, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Die von Physiotherapeut Niels Niemann fachmännisch fitmassierten Außenangreifer Lars Lydorf und Sebastian Tanner brachten die gegnerische Blockreihe zum Verzweifeln.

„Der Niemann hat Goldhände. Ohne den wäre hier nichts gegangen für mich“ bedankte sich Lydorf nach dem Spiel.

Das klare 3:0 bestätigte das oben angesprochene Gesetz und die gute Verfassung des VfL Pinneberg.

Trainer Prade hatte dann auch nichts mehr auszusetzen:

„Im Endspiel hat jeder seine Leistung gebracht. Zuspieler Kranich hat gut verteilt und das Spiel breit gemacht. Der Mittelblock hat richtig stark gearbeitet. So will ich das sehen.“ Anschließend wurden Pokal und Glückwünsche entgegen genommen. Durch den Turniergewinn qualifiziert sich der VfL für den Regionalpokal am 24. September. Gegner sind der SV Warnemünde und die KMTV Eagles. Der Sieger erreicht die erste Pokalrunde auf Bundesebene und hat die Ehre gegen einen Erstligisten antreten zu dürfen.

Abschließend zog Prade noch ein Fazit zur Vorbereitung:

„11 Spiele, 11 Siege. Das habe ich in meiner Trainerlaufbahn noch nicht erlebt. Ich bin mehr als zuversichtlich für den Saisonauftakt nächsten Samstag gegen Aufsteiger Spandau in Berlin.“

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