Aufstiegsspiele der Männer
Geschrieben von: Marcel Wombs
SF Bordelum - VFL Pinneberg ( 8:11 12:10 11:9 ) 2:1
Als erstes mussten die VFLer gegen den Gastgeber aus Bordelum ran und erzielten anfangs souverän Punkt für Punkt.
Mitte des ersten Satzes schienen die Kreisstädter angesichts der Führung unkonzentriert zu werden und die Partie schon als gewonnen zu betrachten. So unterliefen den Akteuren aus Pinneberg unnötige Unsicherheiten und daraus resultierten Fehler.
So wurde der Satz zum Ende hin noch einmal spannend und es waren die guten Angaben von Andreas Schulz die den Satzgewinn ermöglichten.
Im zweiten Satz war Bordelum voll im Spiel und agierte auch anstatt nur zu reagieren.
Die Pinneberger Abwehr stand stabil und die Angaben hielten die Partie offen, aber das alte Sorgenkind war schon die ganze Saison der Rückschlag und dieser war auch nun nicht überzeugend.
Letztendlich verspielte der VFL leichtsinnig den Sieg.
Nun drehte der Gastgeber auf und blieb immer am Ball. Andreas Schulz gelang es zwar gute Angaben zu schlagen, allerdings kam aus dem Rückschlag nichts Bedrohliches.
Bis zum gewissen Punkt reichte die Angabe aus, doch das fahrlässige Verschenken von guten Angriffschancen und einigen Eigenfehlern gelang es nicht die Partie zu drehen.
MTV Süderhastedt II – VFL Pinneberg ( 11:8 6:11 11:9 ) 2:1
Die Faustballer aus Pinneberger versuchten es nun mit Markus Himmelhahn als Rückschläger und Daniel Brütt wurde in den Abwehrbereich verschoben.
Zu Beginn des ersten Satzes dominierten die Spieler des VFL mit Druckvollen Angaben und effektiven Rückschlägen das Spiel.
Doch auch jetzt gab man den Gegner durch unnötige Eigenfehler die Chance zur Aufholjagd und diese nutzte der Gegner. Es wurde immer enger und schließlich produzierten die Kreisstädter in einer engen Phase blöde Eigenfehler, die den Kontrahenten die Möglichkeit gaben den Satz für sich zu entscheiden.
Andreas Schulz gelang es im zweiten Satz den Großteil der Angaben direkt zu Punkten, diese Tatsache führte gemeinsam mit der sicheren Abwehrleistung der Hintermannschaft dazu, dass man vorne nun ein gutes Leinenspiel aufziehen konnte und verdient zum Satzgewinn kam.
Im dritten Satz wurde um jeden Ball gekämpft und es gelang keinem Team sich einen größeren Vorsprung zu erarbeiten. Unsicherheiten auf beiden Seiten prägten die Partie und dadurch unterliefen zu viele Fehler im Spielaufbau und lange Ballwechsel setzten die Angreifer unter Druck.
Letzten Endes konnte man sich in dieser Begegnung nicht durchsetzten und verspielte einen möglichen Sieg.
Das Spiel war völlig offen, jedoch schlugen die Akteure des VFL sich einmal mehr selbst.
TSV Schülp - VFL Pinneberg ( 11:5 10:12 11:8 ) 2:1
Daniel Brütt übernahm wieder den Rückschlag und somit galt es das letzte Spiel gegen den TSV Schülp zu gewinnen.
Im ersten Satz brauchten die Sportfreunde aus Schülp nicht besonders viel für den Sieg zu tun.
Daniel Brütt verursachte massenhaft Rückschlagfehler und Andreas Schulz gelang es in dieser Phase nicht die Angabe druckvoll in die Diagonale zu spielen. Da half auch die gut sortierte Abwehr nicht viel, die zwar einige hecktische Szenen hatte, aber trotzdem den Ball nach vorne beförderte.
Im zweiten Satz wurden die Schülper unsicher und schlugen viele Bälle in die Leine, sodass es den ganzen Satz über ein enges Hin und Her zwischen beiden Mannschaften war und die Führung ständig wechselte.
Doch zum Schluss setzten sich die Ligakollegen aus Schülp gegen den VFL durch.
Der entscheidende Satz war geprägt von längeren Ballwechseln und meistens darauf folgende Eigenfehler. So brachten die Teams sich gegenseitig immer wieder zurück ins Spiel.
Doch die Schülper konnten sich zum Ende erst mit drei Punkten absetzen und fuhren diesen Matchgewinn nach einer Menge turbulenter Szenen schließlich ein.
Es ist schade dass die VFLer das geplante Ziel nicht erreichen konnten, jedoch wäre ein Aufstieg angesichts der Leistung auch unverdient gewesen.
Wir freuen uns auf die kommende Feldsaison in der SH – Liga und bemühen und um Besserung.
Für den VFL Pinneberg standen Andreas Schulz, Daniel Brütt, Markus Himmelhahn, Christian Kadgien, Jörn Schütz und Marcel Wombs auf dem Platz.









